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Miteinander Lernen - einander verstehen

 

In dem Logo unserer Schule ist unser Leitbild "Miteinander Lernen - einander verstehen" bereits enthalten:

Drei sichtbar verschiedene Kinder, eins davon mit dunkler Hautfarbe, bilden eine fest gefügte Gemeinschaft, die durch die in einander passenden Puzzleteile dargestellt wird. So vermittelt das Logo die Botschaft: Jeder für sich ist anders und einzigartig, aber gemeinsam sind wir stark, ohne Gewalt, sondern als Freunde.

 

Schullogo

 

Wir alle wollen uns an unserer Schule wohl fühlen.

Dazu müssen wir manchmal unsere eigenen Bedürfnisse zurück stellen und sie den Bedürfnissen der Gemeinschaft unterordnen. Das fällt oft nicht leicht.

 

In einer Gemeinschaft sind den Rechten des Einzelnen Grenzen gesetzt. Die Grenzen beginnen da, wo die Rechte eines anderen missachtet oder verletzt werden.

 

Durch Regeln, Rituale und Absprachen können wir erreichen, dass ein Gleichgewicht zwischen der Befriedigung eigener Bedürfnisse und deren Zurückstellung zum Wohle der Gemeinschaft hergestellt wird.

 

Wenn Kinder die Regeln und Rituale miteinander entwickeln und absprechen, gelangen sie eher zu der Einsicht, dass diese für den Umgang untereinander und auch mit Erwachsenen unerlässlich sind. Sie erfahren, dass sie Grenzen respektieren müssen. So lernen sie auch, bei wiederholtem Überschreiten dieser Grenzen bestimmte Erziehungsmaßnahmen zu akzeptieren.

 

Die Regeln für das Zusammenleben in unserer Schule haben wir zusammen mit den Kindern erarbeitet und in unserer Schulvereinbarung festgelegt. Außerdem finden verschiedene Aktionen statt, in denen das friedliche Miteinander eingeübt wird. Dazu gehört auch, dass bei Regelverstößen bestimmte Maßnahmen angewandt werden, die den Kindern bekannt sind. Sie wissen, dass auf einen Verstoß eine sofortige konsequente Reaktion erfolgt.

 

Da Schule und Elternhaus im Grundschulalter noch eng miteinander verbunden sind und die Erziehung gemeinsam stattfindet, ist es uns wichtig, dass auch die Eltern die festgelegten Regeln mit tragen. Auf den Elternabenden müssen daher auch die erzieherischen Lernziele dargestellt werden, um unsere Arbeit den Eltern transparent zu machen. Durch ihre Unterschrift unter eine entsprechende Erziehungsvereinbarung erkennen die Eltern diese an und auch die Maßnahmen, die sich bei (wiederholten) Regelverstößen ergeben. So unterstützen sie uns in unseren Bemühungen um eine Schule, in der sich alle wohl fühlen. Die Erziehungsvereinbarung wird den türkischen Eltern auch in ihrer Sprache ausgehändigt.

 

In unseren Bemühungen, eine friedliche und gewaltfreie Atmosphäre in unserer Schule zu schaffen, unterstützen uns auch das Kommissariat Vorbeugung der Polizei und das Jugendamt der Stadt Königswinter.

 

Projekte wie das Training mit dem Kölner Gewaltpräventionsprogramm „Skills4life“ helfen den Kindern, sich im Alltag in Konfliktsituationen angemessen zu verhalten. In altersgerechter Weise vermitteln sie ihnen Strategien, die es ihnen ermöglichen, gewaltfrei auf Angriffe zu reagieren oder sich verbal richtig zu wehren. Dabei helfen auch Spiele und Aktionen, die den Zusammenhalt einer ganzen Gruppe (z.B. Klassengemeinschaft) erfordern, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Hier wird das „Miteinander“, für das der Einsatz jedes einzelnen für die Gruppe notwendig und das im Leitbild unserer Schule verankert ist, ganz besonders gefördert.

 

 

Unsere Schulvereinbarung

 

Wir sind eine Schule und wir halten zusammen.

Deshalb halte ich mich an vereinbarte Regeln:

 

1. Wir gehen freundlich miteinander um und helfen uns gegenseitig.

 

2. Ich tue niemandem weh, auch nicht mit Wörtern.

 

3. Ich löse Streitereien mit Worten. Streitschlichter oder Lehrer helfen mir dabei.

 

4. Ich höre anderen zu und lasse sie ausreden.

 

5. Ich höre auf alle Lehrer.

 

6. Ich gehe mit allen Sachen in der Schule sorgfältig um.

 

7. Ich halte meine Schule sauber.